Angst - Reinkarnations-Erinnerungen II

Die im gegenwärtigen Leben aufgetretenen Ängste können eine Art Wiederholung und/oder Rückerinnerung von Ängsten und Vermeidungshaltungen aus früheren Inkarnationen sein.

Hierzu einige Beispiele, die sich in der Praxis ergeben haben:

Wasser

In der Realität können sich Vermeidungshaltungen in Schwimmbädern, an Teichen, Seen, Meeresstränden zeigen. Vielleicht besteht gerade noch die Neigung, die Füße oder Beine ins Wasser zu halten, mehr aber auf gar keinen Fall..

Hinter solchen Ängsten können bewußte/unbewußte Vorstellungen stehen, unterzugehen, in einen Strudel hineingerissen zu werden, zu ertrinken, in Seenot zu geraten, mit einem Schiff unterzugehen.

Brücken

Empfindungen wie nach unten gezogen zu werden, den Halt zu verlieren, sich gegen die Tiefe nicht wehren zu können.

Höhe

Man denke hier an Bergsteigen, Fahren mit einer Drahtseilbahn, in einem Flugzeug fliegen. Daraus kann die Angst resultieren, in die Tiefe zu stürzen, irgendwo aufzuprallen, sich zu verletzen, das Leben zu verlieren.

Tiefe

Vorstellungen wie Abgrund, Klamm, Bergspalte, Lawine, Verschüttetsein können eine Rolle spielen.

Geschlossene Räume (Claustrophobie)

Die Türen müssen offenbleiben, in öffentlichen Gebäuden wie Kino, Theater, Saal nie in der Mitte der Stuhlreihen, sondern nur am Rand sitzen können, Angst davor, im Falle des Falles nicht flüchten, sich befreien, sich retten zu können. Naheliegend sind Vorstellungen wie:

Massenschicksal, Eingesperrtsein, Gefangenschaft, Gefängnis, Kerker, Panzer, Bunker. 

Offene Plätze (Agoraphobie)

Der Einzelne ist in solchen Fällen ungeschützt, einer Masse von Menschen ausgesetzt, bedroht, kann das Gefühl haben, „am Pranger zu stehen“, verspottet zu werden bis hin zum Gefühl der öffentlichen Hinrichtung.

Feuer

Kein Zweifel! Viele Menschen haben Angst vor allem, was mit Feuer, Rauch, Qualm verbunden ist. Wer will schon ersticken oder verbrennen?

Man kann an Waldbrand, Feuersbrunst, Verbrennung denken, aber auch andere Inhalte des Denkens können hinzukommen: Bombenhagel, Explosion, Feuertod, Gottesgericht.

Waffen

Manche Leute „bekommen Zustände“, wenn Sie ein großes Fleischmesser auf dem Tisch liegen sehen. Stich- und Schußwaffen wie Messer, Dolch, Florett, Schwert, Pistole, Gewehr, Maschinenpistole können Atembeschwerden, Herzjagen, Erregungszustände auslösen.

Autoritäten

Personen gehobener Positionen bis hin zu polizeilichen und staatlichen Amtsträgern (Behörden, Polizisten, Zollbeamten, Gerichtsvollzieher, Anwälte, Richter) können Gefühle der Abhängigkeit, Unterdrückung, Wehrlosigkeit, Aussichtslosigkeit auslösen.

Männer

Manche Verhaltensweisen von Männern können Gefühle der Bedrohung, Schändung, Vergewaltigung, Entwürdigung bis hin zur Angst vor dem  Abschneiden der Haare auslösen.

Frauen

Manche Frauentypen geben Männern das Gefühl der Abhängigkeit oder Hörigkeit, sie fühlen sich zu Partnerschaft und Ehe gezwungen. Grenzsituationen sind die Angst vor Verleumdung oder sogar Vergiftung.

Schwangerschaft

In früheren Jahrhunderten gab es die „Angst vor der schwersten Stunde“, dem Verbluten, Kindbettfieber bis hin zur Abtreibungsproblematik, dem frühen Kindstod. Erfahrungsgemäß können solche Ängste auch in gegenwärtigen Generationen nachwirken.

Krankheit

Zeitweise Phasen von Erkrankungen lösen im Allgemeinen keine Angst aus. Anders ist es mit langfriestigen oder unheilbaren Krankheiten, weil sie mit Siechtum, Bewegungsunfähigkeit, Organschaden, Operation, Amputation verbunden sein können. Auch derlei Erlebnisse in früheren Inkarnationen können bis zur Gegenwart durchschlagen, unabhängig davon, ob der Gedanke der Reinkarnation angenommen wird oder nicht.

Tod

Sterben und Tod gehören zum Leben hinzu, können aber auch Ängste vor Endgültigkeit, Versinken ins Nichts in sich tragen. Bewußte und unbewußte Rückerinnerungen können Gedanken und Szenen im Sinne von Gericht, Verurteilung, gewaltsamem Tod, Hinrichtung auslösen.

Quelle: Ebertin, B. R., Das karmische Gedächtnis – Reinkarnation und neues Bewußtsein. 4. Auflage, Bad Wildbad 2002.