Reinkarnations-Therapie

Die Reinkarnations-Therapie ist eine Therapieform, die gegenwärtig noch außerhalb der üblichen klassischen Psychotherapie liegt.
Eine zunehmende Zahl von  Psychotherapeuten im In- und Ausland hat aber erkannt, daß bei weitem nicht alle seelisch-körperlichen Beschwerden und Erkrankungen mit den bekannten psychotherapeutischen Methoden behandelt werden können und deshalb auch alternative Wege eingeschlagen werden sollten.
Die Reinkarnations-Therapie geht davon aus, daß die menschliche Seele viele Erdenleben gehabt haben kann und möglicherweise noch haben wird.  Diese Überlegung bietet sich an, nachdem es zahlreiche Menschen gibt, die sich – „zufällig“ oder innerhalb therapeutischer Behandlung - an ihre früheren Leben erinnern können.
Dr. Baldur R. Ebertin, ein erfahrener Reinkarnations-Therapeut, beschreibt in seinem Buch „Das karmische Gedächtnis – Reinkarnation und neues Bewußtsein“ Rückerinnerungen seiner Patienten an frühere Erdenleben, die er in über 30 Jahren sammeln konnte. Dazu einige Beispiele:

  1. Körperliche Empfindungen und Symptome: Migräne, Sehstörungen, Beklemmungen, Schmerzen in bestimmten Regionen.
  2. Häufig und stereotyp verwendete Redensarten: „Es hat doch alles keinen Sinn!“ – „Ich habe alles versucht und immer vergeblich!“ – „Man sollte einfach Schluß machen!“ – „Ich könnte alle umbringen!“ – „Ich kann nicht mehr!“
  3. Worte mit starker emotionaler Reaktion: Gericht, Folter, Hinrichtung, Kirche, Kloster, Altar, Ruine, Ungläubiger, Blutschande, Vergewaltigung.
  4. Sympathien und Antipathien für oder gegen bestimmte Menschen, Sprachen, Länder, Kulturen: „In diesem Land fühle ich mich richtig wohl!“ – „Wenn ich in einen Kreuzgang gehe, läuft es mir eiskalt den Rücken hinunter!“ – „Wenn ich eine solche Musik höre, kommen mir regelrecht die Tränen!“ – „Ich bevorzuge schwarze Kleidung!“
  5. Häufig auftretende Angstzustände im Zusammenhang mit: Wasser, Brücken, Treppen, Türme, Feuer, Plätze, geschlossene Räume.
  6. Träume, vor allem Wiederholungsträume: Nicht weglaufen können – schweißgebadet aufwachen -  sich verstecken müssen – schweben und fliegen – fallen oder stürzen – sich an historischen Orten befinden – am Pranger stehen.

Der zeitliche Umfang reinkarnationstherapeutischer Arbeit ist unterschiedlich. Weil es jedoch möglich ist, mit dieser Therapieform relativ schnell an die Ursachen gegenwärtiger Symptome – z. B. Schmerzen, chronische Erkrankungen, Ängste, Vermeidungshaltungen, berufliche und/oder partnerschaftliche Konflikte – heranzukommen und bei deren Auflösung mitzuwirken, kann gegenüber den üblichen Methoden erheblich Zeit eingespart werden. Aber diese Therapieform ist auch anstrengend.
Optimal ist es, wenn sich die Patienten einige Tage, evtl. 1-2 Wochen, Zeit nehmen können, damit 2-4x pro Tag für jeweils ca. 1-2 Stunden therapeutisch gearbeitet werden kann.

Dr. Ebertin verwendet die Tiefenentspannung – eine erweiterte Form des Autogenen Trainings – ohne Hypnose.
Vorarbeiten sind die Aufnahme einer sehr differenzierten Lebens- und Kranken-geschichte, ein tiefenpsychologischer Test, das Geburtsbild (Kosmogram) und die daraus ableitbaren kosmischen Rhythmen.
Flankierend können homöopathische Mittel, Ohrkerzenbehandlung, Feldenkrais-Methode, Oberon-Diagnostik eingesetzt werden. Anfragen werden gern beantwortet.