Kränkung und Krankheit,
Ermutigung und Gesundheit

Leseprobe
„Wenn die Seele den Körper nicht gesunden läßt“
(6. Auflage, Bad Wildbad 2007)

Die beiden Worte „Krankheit“ und „Kränkung“ haben einen sprachgeschichtlichen und engen inhaltlichen Zusammenhang
miteinander. Krank sein heißt leiden, Schmerzen haben, in seinen körperlichen Funktionen eingeschränkt zu sein. Gekränkt-sein bedeutet noch nicht Krankheit, aber eine Mehrzahl oder sogar Vielzahl von Kränkungen kann Krankheiten auslösen. Darüber hinaus hat in unserem Sprachverständnis Kränkung weniger mit Krankheit, als mit seelischem Leid zu tun.

Das kann heißen: Mit Worten, Verhalten, Gesten, Mienenspiel, Nachrede, Gerüchten oder gar mit Telefonaten, E-mails und
Briefen kann ein Mensch einem anderen wehtun, ihn belasten, ihn kränken, letztlich auf Dauer gesehen sogar umbringen.
Reicht es schon, jemandem „den Vogel zu zeigen“, ...


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