Indikator Rollstuhl – Und das war´s?

Machen wir uns nichts vor: Die Zahl der behinderten Menschen ist in den letzten Jahren deutlich angestiegen. Heute gelten mehr als 7x so viel Menschen wie 1995 als schwerbehindert. Nach Angaben des Bundes-Gesundheitsamts lebten zum Jahresende 2013 in Deutschland 7,5 Millionen schwerbehinderte Menschen.

Was auch auffällt: Die Zunahme der Rollstuhl-Fahrer. Wir müssen heute davon ausgehen, daß mehr als 1,6 Millionen Menschen dauerhaft oder zeitweise auf einen Rollstuhl angewiesen sind, etwas weniger als 10% der Gesamtbevölkerung in Deutschland.

Gründe dafür können u. a. sein: Querschnittslähmung z. B. nach Unfällen, Multiple Sklerose (M.S.), Amputationen, deformierte Gelenke, geriatrische Erkrankungen, Herz-Kreislauf-Insuffizienzen, Schlaganfälle, Gleichgewichtsstörungen. Auch Impfschäden, die allerdings nur schwer nachzuweisen sind, und Nebenwirkungen von chemo-pharmazeutischen Medikamenten können eine Rolle spielen.

Bei allen schicksalhaften Überlegungen, die an Endgültigkeit der Symptomatik und an chronische Beschwerden denken lassen, gibt es aber heute eine Reihe von therapeutischen Maßnahmen, die als sinnvolle Hilfen angesehen werden können. Das sind die REHA-Behandlungen, Massagen, physiotherapeutische Behandlungen, Schlingentisch-Behandlung bis hin zur Feldenkrais-Methode und Bädertherapie.

Aufhorchen lassen auch die Forschungen von Professor Rainer Klopp  und der von ihm und seinen Mitarbeitern entwickelten „biophysikalischen Gefäßtherapie“, die in einer Aktivierung der Mikro-Zirkulation des Blutes liegt.

Die beiden Abbildungen zeigen die unterschiedliche Durchblutung der Haargefäße vor und nach einer Behand-lung mit der biophysikalischen Gefäßtherapie (entnommen aus R. Klopp, Mikrozirkulation – Im Fokus der Forschung. FL-Triesen 2008).

Klinische Erfahrungen haben gezeigt, daß die biophysikalische Gefäßtherapie, inzwischen auch als BEMER-Therapie bekannt, sich nicht nur auf die Durchblutung, sondern auch auf das Nervensystem regenerierend auswirkt; bei mehrmonatiger Behandlung zeigen sich bei M.S., Morbus Parkinson und ähnlichen Krankheitsbildern deutliche Besserungen im Ablauf der Bewegungen. Flankierende Maßnahmen wie die aus der russischen Raumfahrt-Medizin stammende OBERON-Methode, homöopathische und spagyrische Mittel, Vitamine und Mineralstoffe sind erfolgversprechend. (Tel. Beratung: 07081/9393-0 und Handy 0176/622 99 188).