Schmerztherapie

Schmerzen sind seit den ältesten Zeiten der Menschheitsgeschichte bekannt, und so ist es verständlich, daß schon sehr früh nicht nur nach den Ursachen des Schmerzes, sondern auch nach entsprechenden Behandlungsmethoden gesucht wurde.

Der Saft der Weidenrinde und  das aus dem Schlafmohn gewonnene Opium gehören wohl zu den ältesten Mitteln, Schmerzen zu unterdrücken und möglichst aufzulösen. Das 1772 entdeckte Lachgas wurde vor allem für zahnärztliche Eingriffe verwendet. Die heutige pharmazeutische Industrie bietet über 500  Schmerzmittel an, die auch in zunehmendem Maße eingenommen werden.

Die meisten Menschen dürften zeitweise und vorübergehend auftretende Schmerzen erfahren haben, sei es als Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Zahnschmerzen, Rückenschmerzen bis hin zur meist einseitig und periodisch auftretenden Migräne.

Besonders gravierend sind chronisch gewordene Schmerzen, die über Tage, Wochen, Monate und Jahre hinweg die Menschen leiden lassen. Es ist verständlich, daß in solchen Fällen regelmäßig Schmerzmittel eingenommen werden, auch wenn damit erhebliche Nebenwirkungen verbunden sein sollten.

Schmerzen haben grundsätzlich eine mahnende Funktion: Irgendetwas im Körper oder auch im seelisch-geistigen Geschehen ist nicht in Ordnung. Sie sollten deshalb stets sehr ernst genommen und nicht betäubt werden, jedenfalls nicht für längere Zeit.

Wir müssen heute davon ausgehen, daß körperliche Schmerzen auch seelische Hintergründe haben können, die oft erst nach Jahren erkannt werden. Dazu gehören angstbetonte Schmerzen, um irgendwelchen unangenehmen Situationen auf legitime Weise aus dem Wege gehen zu können.

Der Behandler kann sich bei der Suche nach möglichen Ursachen des Schmerzes wie ein Kriminalist vorkommen, der den kleinsten Details nachgehen muß. Die Analyse der Mimik und Gestik, der Körperhaltung, der Sprechstimme, der Wortwahl, der bisherigen Lebens- und Krankengeschichte, der tiefenpsychologisch ausgerichteten Psychodiagnostik,  der Träume, des sozialen Umfeldes bis hin irgendwann ausgesprochenen Verwünschungen oder Flüchen können Spuren sein, die zu den ursprünglichen Ursachen führen können.

Da und dort gibt es Schmerzen, deren Ursache aus dem gegenwärtigen Leben nicht allein erschließbar ist. In solchen Fällen ist es sinnvoll, im Sinne der alternativen Reinkarnations-Therapie mit Patienten in frühere Inkarnationen zurückzugehen; denn es können Traumata aus Verletzungen, Unfällen, Verwundungen, Zweikämpfen, Folterungen, Bestrafungen, Amputationen, Verstümmelungen, Hinrichtungen noch bis in die Gegenwart hinein wirksam sein.

Auch die oft schwer nachvollziehbaren Verhaltensweisen von Borderline-Patienten, z. B. in Form von extremen Gefühlszuständen, Aggressionen, Selbstverletzungen bis hin zum Amoklauf, können weit vor diesem gegenwärtigen Leben ihre Ursachen haben.

Die im Heilzentrum Dr. Ebertin angewendete Reinkarnations-Therapie fußt auf einer über 30jährigen Erfahrung mit dieser alternativen Therapieform.